Die U23 meistert auch die Hürde Sparrieshoop!

Der Schlusssatz des Trainers im Rahmen des Heimspiels gegen Roland Wedel hallte auch noch in den Köpfen unserer Spieler als wir am Wochenende drauf auswärts gegen Sparrieshoop antraten. Der Rasenplatz sah zunächst besser aus als erwartet, entpuppte sich nachträglich aber doch teilweise als äußerst uneben. Ohnehin fanden wir eher schlecht ins Spiel und kassierten durch einen individuellen Fehler bereits nach wenigen Minuten einen Gegentreffer. Sparrieshoop verteidigte im weiteren Spielverlauf kompakt und wir hatten unsere Schwierigkeiten, die passenden Lücken zu finden. Immerhin kamen wir in der ersten Halbzeit noch zum Ausgleichstreffer durch  Marcel Jobmann nach einem Angriff über die rechte Seite. In der zweiten Hälfte merkte man beiden Mannschaften den Kräfteverschleiß an. Wir drückten zwar nun auf den Führungstreffer, kamen aber zu wenigen zwingenden Torchancen. So musste eine Ecke herhalten, die Bennett Schlechtweg gekonnt mit dem Kopf zum erlösenden 2:1 einnickte. Sparrieshoop versuchte nochmal alles, kam aber nicht mehr zum Ausgleichstreffer. Durch das Unentschieden von Tornesch und Hansa braucht unsere U23 jetzt nur noch einen Sieg, um sich die Meisterschaft zu sichern und den Aufstieg in die Landesliga perfekt zu machen. Wir hoffen, dass wir an dieser Stelle im nächsten Bericht ausführlich über die Aufstiegsparty berichten können…

 

 

U23 gelingt Revanche gegen FC Roland Wedel

Fünf Endspiele hatte unser Trainer Matthias Jobmann vor dem drittletzten Heimspiel der Saison für die Bezirksliga ausgerufen. Das tat er mit einem Blick auf die Tabellenkonstellation auch aus einem guten Grund. Mit vor dem Spiel noch fünf zu bestreitenden Partien in der Bezirksliga West hatte unsere U23 die Nase im Kampf um den Titel vorne. Obwohl sich die Tabelle aufgrund zahlreicher Nachholspiele noch etwas verzerrt las und bis auf weiteres verzerrt liest, ist der Abstand auf die Verfolger nun auf mindestens fünf Punkte angewachsen. Die U23 grüßt von oben. Doch auch das machte der Trainer vor der Partie gegen Roland Wedel, gegen die es in der Hinrunde noch eine 0:2-Niederlage gab, richtiggehend deutlich: Da wir es in der eigenen Hand haben, müssen wir erst mal unsere Hausaufgaben erledigen, bevor wir auf die anderen gucken. Den ersten Schritt machten unsere Jungs am vergangenen Wochenende. Für die erste Halbzeit wird beiden Mannschaften sicherlich kein Schönheitspreis verliehen. Dieser geht aber vielleicht an Moritz Niemann, der unsere Jungs mit einem herrlichen Freistoß mit 1:0 in Führung brachte. Zudem hatte Marcel Jobmann erneut einen guten Tag erwischt und erzielte innerhalb weniger Minuten einen Doppelpack. Dabei spielte uns wortwörtlich auch die rote Karte in die Karten, die der Linksaußen von Roland Wedel nach 30 Minuten für unnötiges Nachtreten erhielt. Obwohl Roland Wedel Moral zeigte und zwischenzeitlich den Anschlusstreffer erzielte, konnte es auch aus Sicht der Zuschauer an diesem Tag nur einen Sieger geben: Die U23 vom NTSV! In der zweiten Halbzeit ließen wir hinten nichts mehr anbrennen und erzielten vorne noch vier weitere Tore, sodass der Schiedsrichter nach etwas mehr als 90 Minuten mit seinem Schlusspfiff das Endergebnis von 7:1 besiegelte. Letztendlich ein überzeugender Sieg unserer Niendorfer, auch wenn wir uns von diesem Ergebnis noch nichts kaufen können. Es stehen noch vier weitere schwierige Partien in der Liga und das Endspiel im Pokal an. Um es erneut mit den Worten des Trainers abzurunden: „Wir müssen weiter von Woche zu Woche konzentriert arbeiten und jede Woche aufs Neue alles auf dem Platz abrufen. Jetzt sind es noch vier Endspiele in der Liga…!“.

 

U23 erreicht das Finale im Holstenpokal

 

Am Gründonnerstag stand für unser Team das Halbfinalspiel um den Einzug ins Finale des Holstenpokals an. Unser Gegner hieß FC. St. Pauli 5.

 Als klassentiefere Mannschaft genossen die Paulianer Heimrecht so, dass wir auf dem Heiligengeistfeld antreten mussten. Wieder einmal lieferte der im Hintergrund stattfindende Frühlingsdom eine gelungene Kulisse.

 Vor ca. 200 Zuschauern begannen wir druckvoll und konnten bereits in der 8. Minute in Führung gehen, als Heinrich mit einem Distanzschuss aus 18m den gegnerischen Torwart überwand und zum 1:0 traf.

 

Was für ein Traumstart!

 

Unsere Spieler agierten, trotz der frühen Führung im Rücken, fortan immer nervöser und machten damit die Gastgeber stark. Diese pressten jetzt früh und zwangen uns somit zu Fehlern.

 

Nach einem Patzer von Lustermann kamen die Paulianer in der 22. Minute zum Ausgleich. Bei dem Versuch den Ball nach vorne weg zu schlagen, sprang ein gegnerischer Spieler in den Ball und von dessen Fuß sprang der Ball an Lustermann vorbei zum Ausgleich in das leere Tor.

 

In der 32. Minute war es dann Klüver, der mit einer schönen Einzelaktion die erneute Führung für unser Team erzielen konnte. Aber wieder resultierte hieraus leider nicht die vom Trainerstab erhoffte Souveränität und Gelassenheit. Vielmehr verloren wir mehr und mehr unsere Linie und die Gastgeber kamen zu weiteren Chancen. Symptomatisch war der mit dem Halbzeitpfiff erzielte Ausgleichstreffer der Paulianer. Ein, von uns wieder einmal nicht verhinderter Flankenball köpfte Schlechtweg über Lustermann hinweg ins Tor, was für ein blödes Eigentor zu einem sehr unglücklichen Zeitpunkt!

 

Direkt nach Wiederanpfiff ertönte der Pfiff des Schiedsrichters und es gab einen Elfmeter für die Gastgeber. Diesen verwandelten sie sicher zum vielumjubelten 3:2 Führungstreffer.

 

Aber plötzlich ging ein Ruck durch unser Team und wir spielten nach dem Rückstand deutlich besser. Wir spielten mit viel mehr Tempo und ließen Ball und Gegner laufen. St. Pauli kämpfte sehr gut und machte es unseren Jungs noch schwer, aber man hatte immer das Gefühl, dass unser Team noch einen Treffer erzielen wird.

 

In der 60. Minute dezimierte sich das Team von St. Pauli selbst, als ein Spieler beim Wechsel noch die gelb rote Karte erhielt und wir somit die letzten 30. Minuten in Überzahl spielten. Wir erhöhten noch einmal das Tempo und in der 65. Spielminute den vielumjubelten Ausgleich, als ein Paulianer eine scharfe Hereingabe von Taflan nur noch in das eigene Tor lenken konnte.

 

Nur eine Minute später war es Buttler, der die erneute Führung für uns erzielen konnte. Jetzt war die Gegenwehr der Paulianer gebrochen und Danzer (72. Und 86.), sowie der kurz zuvor eingewechselte Isilak(88.) schraubten das Ergebnis noch auf 7:3.

 

Als der Schiedsrichter die Partie beendete war der Jubel groß und die Spieler jubelten lautstark „FINALE“.

 

Dieses werden wir gegen den SC Sternschanze 2 bestreiten, der Zeitpunkt steht aber noch nicht fest.

 

Nur 48. Stunden später mussten wir auswärts beim TSV Seestermühe noch ein Nachholspiel bestreiten. Für unser Team war es die Chance, unseren Vorsprung noch einmal auszubauen.

 

Bei der Betrachtung des Geläufs vor dem Anpfiff war uns klar, dass man auf diesem Untergrund nicht Fussball spielen kann. Auf dem Rasenplatz

 

 

U23 marschiert weiter an der Tabellenspitze

 

 Am 22. Spieltag stand das Spitzenspiel der Bezirksliga West an. Der Tabellendritte FC Union Tornesch empfing den Tabellenführer, unsere U23 im „Torneum“.

Alleine schon die Sportanlage in Tornesch war eines Spitzenspiels würdig.

 Weiterhin hatten sich mit „aus-fussball.de“ und „elbkick.tv“ zwei Onlinedienste angesagt, um ein Video über das Spiel zu drehen.

 Dementsprechend motiviert war unser Team und wollte dieses Spiel unbedingt zu ihren Gunsten entscheiden.

 Wieder einmal waren wir mit einem extrem jungen Team am Start, welches einen Altersdurchschnitt von Sage und Schreibe 18,7 Jahre zu Beginn des Spiels betrug.

 

Zu Beginn des Spiels hatte Tornesch die ersten zwingenden Torchancen, so rettete in der Anfangsviertelstunde der Pfosten, als unser Keeper Lustermann schon geschlagen war.

 Fortan kam unser Team aber immer besser in das Spiel.

 In der 18. Minute lief Danzer mit dem Ball in den Strafraum und wurde dort vom gegnerischen Verteidiger rüde von den Beinen geholt. Zur Überraschung aller ließ der Schiri das Spiel weiterlaufen. Hier hätte es einen Elfmeter für uns geben müssen!

 Unser Team haderte auch nicht lange und spielte Tornesch von dort an regelrecht an die Wand. Die Konsequenz aus dieser Druckphase spiegelte sich dann in der 24. Minute wieder. Jobmann war es dann schlussendlich, der eine Hereingabe von Danzer über den gegnerischen Torwart zum 1:0 einköpfte.

 Nur zwei Minuten später setzte sich Jobmann erneut in Szene, als er eine Flanke von Beckmann souverän in den Giebel köpfte und die Führung damit ausbaute.

 Wer glaubte, dass war es in der ersten Halbzeit, der wurde von Beckmann eines besseren belehrt.

 In der 30. Minute konnte der gegnerische Torwart einen Distanzschuss von Kukuk nur abklatschen lass, Beckmann reagierte am schnellsten und schob zum 3:0 ein, was auch gleichzeitig der Halbzeitstand war.

 Was für eine 1. Halbzeit unserer U23!

 

Unser Team rechnete damit, dass Tornesch zu Beginn der zweiten Hälfte noch einmal versuchen würde ins Spiel zurück zu finden. Unsere Mannschaft spielte aber sehr konzentriert weiter, so dass es Tornesch nicht gelang gefährlich vor unser Tor zu kommen.

 Scheiterte er noch in der ersten Halbzeit mit einem Distanzschuss am Torwart, so gelang Kukuk in der 68. Minute per Kopf dann doch noch ein Tor. Beim 4:0 ließ er dem Keeper keine Chance.

 In der 78. Und 80. Minute kamen wir dann zu zwei weiteren Treffer durch Niemann und Isic und gewannen schlussendlich mit 6:2.

 

Zum Heimspiel des 23. Spieltages gegen den SC Egenbüttel mussten wir dann wieder mehrfach umbauen, was man auch zu Beginn des Spiels merkte.

 An diesem Tag kann man sagen, dass uns von vorne bis hinten unsere Spielkultur, die Leidenschaft und das Engagement gefehlt hat.

 Es passte zu diesem Spiel, dass Niemann in der ersten Hälfte einen Foulelfmeter (Foul an Beckmann) verschoss. Egenbüttel spielte aggressiv und man merkte dem Team den Willen an, unsere Mannschaft es nicht leicht machen zu wollen.

 Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel, das torlos in die Halbzeit ging.

 Die zweite Halbzeit zeigte dann auch keine große Veränderung zur ersten und so war die 1:0 Führung durch Jobmann (47.) auch etwas überraschend. Kurz nach der Führung hatte Jobmann erneut die Chance die diese auszubauen, sein Schuss verfehlte aber das Tor.

 In der 61. Minute kam Egenbüttel dann zum verdienten Ausgleich.

 Wir müssen nun am 24. Spieltag zum SC Ellerau, die noch Punkte gegen den Abstieg benötigen und es uns bestimmt nicht leicht machen werden.

 

U23 baut Tabellenführung gegen ETV aus

 

Schon am 20. Spieltag konnten wir unsere Tabellenführung behaupten, ohne dass wir dazu etwas beitragen konnten, da unser Punktspiel beim TSV Seestermühe abgesagt wurde.

 

Da aber unsere Verfolger, der SSV Rantzau und Hansa 10/11, beide überraschend ihre Spiele verloren, konnten wir unseren momentanen ersten Platz festigen.

 Am vergangenen Sonntag war dann im Zuge des 21. Spieltags der Eimsbütteler TV zu Gast am Sachsenweg.

 

Unsere Mannschaft nahm sich vor, sich einerseits für die Hinspiel Niederlage revanchieren zu wollen, andererseits die Mitstreiter weiterhin auf Abstand halten zu wollen.

 

Bei strahlenden Sonnenschein, aber zu Beginn noch frostigen Temperaturen, begann unser Team zielstrebig und konnte bereits in der 5. Spielminute in Führung gehen.

 

L. Meyer setze sich auf der rechten Seite durch und passte mustergültig vor das Tor, wo D. Beckmann den Ball  über die Linie beförderte.

 In der 31. Spielminute war es dann genau andersherum.

 L. Molder spielte ebenfalls einen prima Pass auf D. Beckmann, der von links in den Strafraum zog und vor das Tor passte, wo L. Meyer den Ball zur 2:0 Führung einschieben konnte.

 

Die Gäste kamen in der ersten Hälfte nur sporadisch vor unser Tor.Hier fand dann aber spätestens bei unserem Keeper K. Lustermann der gegnerische Angriff ein Ende.

 Mit einer beruhigenden 2:0 Führung gingen wir dann in die Halbzeitpause.

 

Nach der Pause spielte unser Team sofort engagiert weiter und belohnte sich in der 52. Spielminute mit dem nächsten Tor zur 3:0 Führung.

 M. Niemann war es, der von der rechten Seite vor das gegnerische Tor flankte, wo M. Jobmann den Torwart keine Chance lies und den Ball einschoss.

 

M. Jobmann war es auch, der in der 60. Spielminute vom Eimsbütteler Torwart nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte M. Niemann souverän zur 4:0 Führung.

 

Die Eimsbütteler agierten fortan noch aggressiver und entgleisten zeitweise auch verbal. Dieses ahndete der Schiedsrichter in der 70. Spielminute mit der roten Karte für einen Gästespieler.

 

In Unterzahl der Gäste gelang unser Team zwei weitere Treffer zum 6:0.

 Zuerst war es der eingewechselte N. Baramashvili der dem Gästekeeper den Ball vor dessen Tor abnehmen und zum 5:0 einschieben konnte.

 Vier Minuten später war es erneut N. Baramashvili der den Ball auf den heranstürmenden L. Meyer passte, der den Ball zum zweiten Mal an diesem Tag über die Linie drückte und damit seine gute Leistung am heutigen Vormittag noch einmal unterstreichen konnte.

 

Wie wichtig es ist, seine eigenen Hausaufgaben gemacht zu haben, zeigte sich am Nachmittag, als wir von den erneuten Niederlagen aus Rantzau und Tornesch informiert wurden. Durch das Unentschieden von Hansa 10/11 am Freitag konnten wir somit unsere momentane Tabellenführung erneut ausbauen.

 Am kommenden Wochenende kommt es nun zu einem Spitzenspiel der Bezirksliga West, wenn unser Team auswärts beim Tabellendritten FC Union Tornesch antreten wird. Auch hier wollen wir wieder konzentriert zu Werke gehen um das Spiel am Ende erfolgreich zu bestreiten.  

 


Selbst um den Lohn gebracht!

Freitagabend sollte es gegen den ETV gehen , der durchaus einen nicht zu erwarteten weniger guten  Start hinlegte. Die U 23 des NTSV ging das Spiel voll konzentriert an und machte von Anfang an klar wo die Reise hingehen sollte. In Halbzeit eins rollte der Ball überwiegend durch die Reihen des NTSV. Der ETV spielte abwarten , um auf Kommando, die Räume eng zu machen und dem NTSV es zu erschweren spielerisch aufzutrumpfen. Im ersten Abschnitt waren die Bälle der NTSV Schaltzentrale meist noch zu ungenau und erreichten nicht den Mitspieler. Wenn man gefährlich wurde, dann über die außen. Hierdurch ergaben sich auch wieder ansehnliche Chancen, freistehend vor dem Keeper des ETV´s einzig und allein die Durchschlagskraft vor dem Tor ließ der NTSV abermals, wie schon an den Wochenenden zu vor vermissen. 100%ige Chancen wurden hier, so muss man es sich leider eingestehen, leichtsinnig vergeben. Der Gegner hatte kaum Akzente nach vorne und war eher darauf eingestellt, so gut es geht zu verteidigen. In Halbzeit 2 sollte sich kaum etwas ändern , die Niendorfer hatten noch immer einen Ballbesitzanteil von mind. 80% ohne jedoch etwas zählbares daraus zu kreieren, so passte es auch zum Bild, das wieder eine Chance, wo fast jeder der Spieler einmal aufs Tor schießen durfte, nicht verwertet wurde. Zur Verdeutlichung der Abschlussschwäche der vergangenen Wochen, konnte selbst ein Spieler in dieser Situation, den Ball links neben dem Pfosten am Fuß führend, es nicht fertig bringen ins leere Tor einzuschieben, da die Gedankenschnelligkeit fehlte, die Situation zu erkennen und der Ball lieber noch auf den "stärken" Fuß gelegt wurde, als vielleicht einfach mal die Pike zu benutzen! An den Seitenlinien aber auch auf dem Platz machte sich immer mehr Verzweiflung breit. Fast so als laste ein Fluch auf der jungen Nachwuchstruppe des NTSV. Auch alle Wechsel brachten nicht das gewünschte Ergebnis..... EIN TOR!

So war es fast "klar" das sich das Blatt zum schlechten wenden musste, so passierte es in Minute 82. als ein Spieler des ETV´s die Situation blitzschnell erkannte, den hochstehenden Keeper zu überspielen, wobei hier der Ball auch noch unglücklich abgefälscht wurde. Das Kopfschütteln über diese Wendung des Spielverlaufes sollte sich nicht mehr ändern , denn nur zwei Minuten später war es abermals von Höhe des 16 Meterraums ein Ball, der über den Keeper gelupft wurde, der dann für die Entscheidung sorgte! Kurz vor Ende schwächte sich der NTSV dann auch noch unnötig selbst, für kommende Spiele, als Verteidiger Marko Ahrens, aufgrund einer vermeidlichen Beleidigung des Spielfeldes mit der roten Karten verwiesen wurde.

Nun gilt es den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und gemeinsam sich aus dieser Situation herauszuwinden und am kommenden Wochenende, am Sachsenweg gegen Union Tornesch wieder einen 3er einzufahren!

Tore = Fehlanzeige!

Am heutigen Sonntagmorgen, sollte die weiße Weste ohne jeglichen Punktverlust am Sachsenweg gegen den Tabellenletzten Seestermühe gewahrt werden. Auf dem Blattpapier war die Rollenverteilung der beiden Gegner wohl klar verteilt. Die U23 des NTSV ging als klarer Favorit in das Duell gegen den Aufsteiger, der in der jungen Saison noch keine Punkte ergattern konnte. Doch sollte sich schnell Bewahrheiten, dass dieses Spiel eine sehr schwieriges werden sollte. Die körperlich Robust spielende Mannschaft aus Seestermühe, machte es der U23 des NTSV nicht einfach , spielerisch Lösungen zu finden. Der Gegner stand zu meist tief in der eigenen Hälfte, was das Spiel noch schwieriger gestaltete und zudem, der jungen Mannschaft des NTSV viel Geduld abverlangte. In den ersten 45min , gab es somit kaum Nennenswerte Torraumszenen. Das Spiel sollte auch in der 2. Halbzeit kein anderes werden. Die Niendorfer versuchten weiter nach Lösungen zu finden , doch fehlte oftmals der Mut auch einmal einen Abschluss aus zweiter Reihe zu versuchen. Zu meist gingen viele gute Ansätze wieder in Schönheit unter. Es fehlte am Ende wieder an der Konsequenz und Durchschlagskraft, woran man jede Woche im Training weiter hart dran arbeitet, diese zu verbessern. Im weiteren Verlauf des Spiels gab es dennoch die ein oder andere Chance , wo man am Aluminium oder am Schlussmann scheiterte. Des weiteren hätte man fast noch durch eine Aneinanderreihung von unglücklichen Klärungsversuchen eine Niederlage herbeigeführt. Hierbei hätte der Spieler aus den Reihen von Seestermühe wohl das Tor des Jahres erzielen können, als er von Höhe des Mittelkreises versuchte einen Flugball im leeren Tor zu versenken, der jedoch klar über das Tor ging. Im großen und ganzen, kann man am Ende des Tages dann durch aus noch glücklich sein, dass Spiel nicht noch verloren zu haben. Denn man hätte wohl noch den ganzen Tag weiterspielen können, ohne ein Tor an dem heutigen Tag zu erzielen.

Nun geht der Blick aber direkt in Richtung ETV - DERBY - 20 UHR - FLUTLICHT, hier die 3 Punkte wieder mit an den Sachsenweg zunehmen und das vergangene Spiel vergessen zu machen!

Elfmeter rettet Auswärtspunkt

 

Im zweiten Auftritt auf fremden Platz, sollte der U23 erst kurz vor Ende der Partie der Punktgewinn gelingen. Der heutige Gegner war kein geringerer als die Reserve Mannschaft des Oberligisten Rugenbergen. Das dies ein Spiel sein wird, was eine besondere Brisanz enthält , war schon vor Anpfiff klar , aufgrund früher Begegnungen beider Mannschaften. Die ersten Minuten waren die Hausherren ganz klar tonangebend , sie versuchten durch frühes Pressing , die Defensive der U23 des NTSV unter Druck zusetzen und Fehler zu erzwingen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, fing sich das Team rundum Trainer Matthias Jobmann jedoch wieder und war von hier an stark im Spiel über die Außen, wo Rugenbergen II Schwierigkeiten hatte die schnellen Flügelflitzer des NTSV zustellen und an Flankenbällen zu hindern. Das einzige , aber dennoch bittere an all jener Überlegenheit war, dass nichts zählbares in Form eines Torerfolges dabei heraus kam. Im folgenden war es ganz nach dem Motto , wer die Tore vorne nicht macht bekommt Sie dann hinten rein, so geschah es kurz vor der Halbzeitpause , als durch einen schnell gespielten Konter der Hausherren , dass  1:0 (42min.) durch Max Gerckens markiert wurde, was durchaus nach Anbetracht des Spielverlaufs als sehr glücklich angesehen werden konnte. Nach der Pause wollte man noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um den Rückstand schnellstmöglich zu egalisieren. Doch waren anfänglich alle Bemühungen vergebens, da Chancen nicht genutzt oder aber nicht richtig zu Ende gespielt wurden. Der Wille war wie auch in der Woche zu vor da , es haperte nur zu meist an der zu komplizierten Umsetzung. Mit zunehmender Spieldauer, wurde das Spiel  hitziger und es entwickelte sich ein Spiel auf Messerschneide, da durch das Anlaufen der U23 des NTSV , sich Räume für die Hausherren öffneten, die jedoch überwiegend souverän vom Schlussmann Constantin Lustermann oder der Abwehrreihe abgewehrt werden konnten. In Minute 84. Minute sollte es dann soweit sein, als IV Colin Blumauer in den Strafraum eindrang den Ball am Torwart vorbei spitzelte und hierbei Regelwidrig von den Beinen geholt wurde. Der daraus resultierende Elfmeter sollte am heutigen Tage das Glück zum Punktgewinn sein. Resultat nachdem doch ernüchternden Punktgewinn - Niederlage Auswärts abgewandt, dennoch Bedarf es Besserung im Abschluss!

Am kommenden Wochenende , ist Tabellenschlusslicht Seestermühe zu Gast am Sachsenweg.

Den Sieg eingewechselt!

Im dritten Spiel der Saison hieß unser Gegner dieses Mal SC Pinneberg! Die Pinneberger verteidigten von Beginn an kompakt und machten es der U23 des NTSV schwer, Lücken in der Abwehr zu finden. Wie in den letzten Spielen, fehlte es vorne an der nötigen Durchschlagskraft und den richtigen Ideen, um die Abwehrkette auszuspielen. Da die Pinneberger sehr tief verteidigten, rückten auch unsere Abwehrspieler oft bis über die Mittellinie vor, um die Räume zu nutzen und schnell in die Spitze zu spielen. Diese offensive Spielweise ermöglichte dem SC Pinneberg Räume, die sie mit langen Diagonalbällen oder schnellen Kontern ausnutzten und öfter gefährlich in Tornähe kamen. Da jedoch beiden Mannschaften vorne die nötigen Mittel fehlten, ging es folgerichtig mit einem 0:0 in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel drängten beiden Mannschaften auf den Führungstreffer, der dem Stürmer des SC Pinneberg nach einem langen Ball aus dem Halbfeld gelang. Der Führungstreffer machte es uns nun natürlich noch schwerer, die Abwehr des SC Pinneberg auszuhebeln. Zum Glück fand der eingewechselte Lucas Molder die Lücke in der Abwehr und schickte den ebenfalls eingewechselten Alexander Sommerfeld steil, der den Keeper der Gäste mit einem Tunnel zum 1:1 überwinden konnte. Obwohl auch der SC Pinneberg noch einige gute Chancen hatte, gelang uns wenig später noch der Lucky Punch. Nach einem Eckball von Moritz Niemann konnte Lucas Molder mit dem Kopf zur Führung einnicken. Die Freude über den Treffer war natürlich groß, da es lange Zeit nicht danach ausgesehen hatte, dass es uns noch gelingen würde, den Ausgleich oder gar die Führung zu erzielen. Aber das zeichnet diesen Sport eben aus. Zwei gelungene Aktionen innerhalb weniger Minuten können reichen, um das Spiel doch noch zu drehen. Nach dem Abpfiff des Schiedsrichters waren wir vor allem froh über die drei Punkte und blicken nun auf das nächste Auswärtsspiel gegen den SV Rugenbergen II, die uns alles abverlangen werden. Fazit: Es liegt noch viel Arbeit vor der Mannschaft und dem Trainerteam, wobei die Moral der Mannschaft sicherlich am wenigsten Feinschliff nötig hat. In der nächsten Woche bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung, um gegen Rugenbergen II zu bestehen.



Ohne Glanz: Eine Runde weiter!

In der 3. Runde des Holsten-Pokals trafen wir auf HSV V aus der Kreisklasse. Dass die Bedeutung der Ligazugehörigkeit im Pokal eher gering ist, wie wir in der ersten Halbzeit gegen Farmsen III erfahren hatten, nahmen wir gegen die 5. Herren des Hamburger Sportvereins leider in der ersten Halbzeit nicht hinreichend als Warnung. Wie so oft, fehlte die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor in vielen Situationen unseres Spieles. Wir spielten den Ball nicht schnell genug zu unserem Nebenmann und machten dem HSV das Verteidigen somit relativ einfach. Nachdem wir mit zahlreichen Angriffen an der Abwehr des HSV hängen geblieben waren, konnte Marco Heinrich eine Lücke im Abwehrverbund nutzen und zur verdienten Führung einschieben. Kurz darauf erhöhte Tjorben Krahn nach einem Abpraller auf 2:0. Aufgrund einiger unkonzentrierter Aktionen kam auch der HSV ab und an nach vorne, wobei es nie richtig gefährlich wurde.  Die spielerische Dominanz konnten wir im weiteren Verlauf des Spiels zunächst nicht in Tore ummünzen. Zu ungenau und leichtfertig wurden die Bälle teilweise hergeschenkt. Immerhin markierte unser Stürmer Alexander Sommerfeld in der Schlussphase noch einen lupenreinen Hattrick, der uns den Endstand von 5:0 bescherte. Die Tore in der Schlussphase resultierten unter anderem aus der Erschöpfung der HSV-Spieler, die mit Krämpfen zu kämpfen hatten und mit jeder Spielminute müder wurden. Fazit: Es war sicherlich kein überragendes Spiel unserer Mannschaft. Dennoch zählt für uns im Pokal der Einzug in die nächste Runde, der uns letztendlich sehr souverän geglückt ist.



Moral bewiesen!

Im ersten Auswärtsspiel der Saison trafen wir auf das Team von Blankenese, das gerade erst aus der Landesliga abgestiegen ist und nach einer relativ deftigen Auftaktpleite gegen Hansa 11 um Besserung bemüht war. Wir wollten unseren Trend fortsetzen und die Siegesserie weiter ausbauen. Dieses Vorhaben wurde schon in der 8. Minute durch Colin Blumauer mit dem Führungstreffer in die richtige Richtung gelenkt. Kurz danach hätten wir unsere Führung durch einen Elfmeter bereits weiter ausbauen können, leider scheiterte unser Schütze aber am Aluminium. Nur wenige Minuten später erhielt ein Verteidiger von Blankenese nach einer Notbremse rot. Aus der Überzahl wurde in der 39. Minute nach einer gelb-roten Karte für uns jedoch bereits wieder Gleichzahl, sodass wir die Wirkung des Platzverweises für Blankenese nicht vernünftig verwerten konnten. Blankenese konnte die Gunst der Stunde hingegen nutzen und nach der Halbzeit den Ausgleich erzielen. Sahin Taflan brachte uns direkt im Gegenzug nach einer Flanke von Maxi Danzer wieder in Führung, über die wir uns durch den erneuten Ausgleichstreffer von Blankenese allerdings nicht lange freuen konnten. Wir zeigten jedoch Moral und konnten uns durch Tore von Phillip Schmidt nach einem Eckball und erneut Sahin Taflan mit 4:2 absetzen, das trotz einiger weiterer Hochkaräter der Endstand sein sollte. Fazit: Obwohl wir es versäumt haben, das Spiel früher für uns zu entscheiden, haben wir nach den beiden Gegentreffern Moral bewiesen und konnten somit den zweiten Saisonsieg eintüten. Am Mittwoch geht es mit der „englischen Woche“ im Pokal gegen HSV V weiter.



Typisch Pokal?

Nach dem Spiel waren sich quasi alle einig. Ein erneutes Pokalspiel, das zwischen den Mannschaften des Niendorfer TSV ausgetragen wird, soll es und wird es zumindest diese Saison nicht noch einmal geben. Das Spiel wurde von Beginn an sehr ruppig und hart geführt. Durch zahlreiche Fouls wurde der Spielfluss immer wieder unterbrochen und das Spiel mit jedem Pfiff des Schiedsrichters hektischer, der nicht immer zur Beruhigung des Spiels beitrug. Die Jungs von der U23 ließen sich zumindest zu Beginn nicht davon beeindrucken: Nach ca. 15 Minuten konnte Nico Klüvert nach Vorlage von Phillip Schmidt den Führungstreffer erzielen. Allerdings ließ der Ausgleich nicht lange auf sich warten: Nach einer unglücklichen Situation im Strafraum, kam der Stürmer des NTSV III nach einem Dribbling zu Fall. Der Schiedsrichter entschied in der Situation aus der Sicht der U23 leider auf Strafstoß, den Niendorf III souverän zum Ausgleich nutzen konnte. Doch nur wenig später hatten wir die Antwort parat: Abermals Nico Klüvert konnte den Ball aus 18 Metern im Tor versenken. Das Spiel beruhigte sich etwas, bis der Schiedsrichter nach etwa 35 Minuten nach einem taktischen Foul einen unserer Spieler des Feldes verwies. Diese Entscheidung beruhte auf der Annahme, dass eine vermeintlich versuchte Tätlichkeit vorlag. Eine Entscheidung, mit der natürlich nicht alle glücklich waren. Das Spiel wurde nun immer emotionaler, hektischer und sehr umkämpft. Die typischen Eigenschaften eines intensiven Pokalfights, trotz der besonderen Auslosung. Immerhin konnten alle kurz nach der Halbzeit schmunzeln, als ein Spieler "Auf geht's Niendorf" rief. Unsere Jungs hielten weiterhin gut dagegen und konnten die Führung verwalten. Als dann nach 80 Minuten noch ein Spieler von uns mit einer gelb-roten Karte vom Platz geschickt wurde, mussten wir nochmal alle Kräfte mobilisieren. Es sollte sich jedoch zeigen, dass sich vor allem solche Situationen als positiv erweisen können. Als geschlossenes und gefestigtes Team konnten wir auch die restlichen 10 Minuten mit 9 Feldspielern inklusive Torwart überstehen und die Führung gemeinsam verteidigen. Deshalb war die Zufriedenheit nach dem Spiel nicht nur den Spielern anzumerken. Der Einzug in die 3. Runde des Holsten-Pokals ist uns damit trotz besonderer Umstände geglückt und der Blick richtet sich nun schon wieder auf das nächste Punktspiel gegen Blankenese.



Erster Spieltag, erster Sieg!

Nach dem erfolgreichen Einzug in die 2. Runde des Holsten-Pokals, in der wir nun leider direkt auf Niendorf III treffen, stand an diesem Wochenende endlich der erste Spieltag der Bezirksliga West vor der Tür. Vor allem ein guter Start in eine neue Saison ist immens wichtig, um sich Selbstvertrauen für den Rest der Saison zu holen. Nicht nur deswegen waren die Jungs von der U23 des NTSV hochmotiviert, die ersten drei Punkte gegen St. Pauli III am Sachsenweg zu behalten. Der Gegner, der letztes Jahr noch im guten Mittelfeld der Bezirksliga Süd spielte, hatte jedoch nicht nur durch seinen Namen eine gewisse Präsenz, sondern zeigte diese auch körperlich und spielerisch in den Anfangsminuten. Die Jungs vom NTSV praktizierten zunächst das berühmte „Abtasten“, das St. Pauli in den ersten 15 Minuten nutzte, um Druck aufzubauen. Dieser machte sich schließlich nach besagten 15 Minuten durch den Führungstreffer bezahlt. Zum Glück währte die Freude der Gäste nicht lange. Quasi direkt im Gegenzug konnte Colin Blumauer den Ball nach einer Ecke im rechten Toreck unterbringen und damit den Ausgleichstreffer erzielen. Mit zunehmender Spieldauer fanden unsere Jungs immer besser ins Spiel und konnten sich durch die eine oder andere gute Ballstafette aussichtsreich in Tornähe bringen. Allerdings fehlte bei den entscheidenden Bällen in die Spitze die letzte Konsequenz, sodass es folgerichtig mit 1:1 in die Halbzeit ging. In derzweiten Halbzeit übernahmen wir sofort die Spielkontrolle und konnten durch Nico Klüvert wenig später den Führungstreffer erzielen, der zunächst noch am gut reagierenden Schlussmann der Gäste gescheitert war. St. Pauli versuchte nun durch eine offensive Ausrichtung vermehrt Akzente zu setzen, was jedoch nicht wirklich gelang. Unsere Jungs machten sich derweil das Leben selbst sehr schwer, in dem sie einige hochprozentige Chancen nicht nutzen konnten. Dadurch wurde es in den letzten Spielminuten noch einmal spannend, als St. Pauli III alles nach vorne warf, um zumindest noch den Ausgleichstreffer zu erzielen. Unsere U23 ließ jedoch durch mannschaftliche Geschlossenheit nichts mehr anbrennen und konnte wenige Sekunden vor dem Abpfiff der Partie durch Moritz Niemann mit dem Tor zum 3:1 den Heimsieg endgültig dingfest machen. Der Saisonauftakt ist durch eine tolle Mannschaftsleistung geglückt und die ersten drei möglichen Punkte der Saison eingefahren. Nun gilt die Konzentration der 2. Runde des Holsten-Pokals, in der er es wie bereits angesprochen zu einem vereinsinternen Duell kommt. Im nächsten Punktspiel erwartet uns Blankenese, die ihr erstes Spiel zwar verloren, als Absteiger aus der Landesliga jedoch hohe Ambitionen haben dürften.



Saisonauftakt: Holprig, aber gelungen!

Es hatte etwas Befreiendes, sowohl für die Spieler als auch für die Zuschauer, als der Schiedsrichter nach etwas mehr als neunzig Minuten die Partie zwischen der U23 des NTSV und Farmsen III abpfiff. Das erste Pflichtspiel der Saison stand für die Jungs vom NTSV an diesem Wochenende an. Wochenlang hatten wir uns mit zahlreichen Testspielen, Trainingseinheiten sowie einem Trainingslager auf den Beginn der Pflichtspiele vorbereitet. Was kann es schöneres geben, als mit einem Pokalspiel in die Saison zu starten? Der Gegner in der ersten Pokalrunde hieß Farmsener TV III. Eine neu gegründete Mannschaft, die geschlossen nach Farmsen gewechselt ist. Informationen über die Mannschaft: Fehlanzeige! Nicht ein einziges Testspiel wurde über die dritte Mannschaft von Farmsen dokumentiert und auch sonst geistert Farmsen III wie ein Phantom durch den HFV. Umso schwieriger war es für uns, den Gegner richtig einzuschätzen. Gerade weil Farmsen in der jetzigen Saison in der Kreisklasse spielt, verfällt man als Spieler mit diesem Wissen nur allzu leicht in eine gewisse Schonhaltung und Lethargie, die Farmsen bereits nach wenigen Minuten fast mit dem Führungstreffer bestraft hätte. Hinzu kam der herrliche Grandplatz, der irgendwie ins Bild passte. Der Fußball in der ersten Halbzeit war zum Abgewöhnen. Die Jungs vom NTSV mit viel Ballbesitz, ohne sich jedoch zwingende Torchancen herauszuarbeiten. Farmsen versuchte es mit einem Libero und einer kompakten Abwehrkette, sowie zahlreichen langen Bällen, die auf dem Grandplatz immer wieder aufsprangen und die Jungs vom NTSV anfangs vor leichte Probleme stellte. So kam es auch dazu, dass plötzlich der Stürmer des Farmsener TV alleine auf unseren Keeper Consti zulief, den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte. Im Mittelfeld boten sich für uns mit zunehmender Spieldauer immer mehr Räume, die wir jedoch nur bedingt nutzen konnten. Nach etlichen Dribblings, vergebenen Torchancen und Standards, konnte Nico den Ball dann zur allgemeinen Erleichterung nach ca. 25 Minuten im linken Toreck versenken. Doch die Erleichterung währte nicht lange. Abermals nach einem langen Ball kam der Stürmer von Farmsen III einige Meter im Abseits stehend an den Ball und bedankte sich mit dem Ausgleichstreffer sowohl beim Schiedsrichter als auch bei den Jungs vom NTSV, die ihn sträflich alleine gelassen hatten. Zum Glück konnte Bennett den Ball wenig später zur erneuten Führung über die Linie drücken und gleichzeitig den Halbzeitstand markieren. In der zweiten Halbzeit konnten wir dann auch unsere Torchancen besser verwerten und am Ende einen ungefährdeten und verletzungsfreien 9:1-Sieg einfahren, der uns eine Runde weiter bringt. Die weiteren Tore schossen: Phillip, Sahin, Nils, Jan, Consti (!), Marlon und Dennis. Fast zeitgleich zogen NTSV III und die Oberliga in die nächste Runde ein, sodass wir mit dem gesamten Team Niendorf in der nächsten Runde stehen. So kann es weitergehen!